Lüchtringen

Lüchtringen an der Weser, am Fuße des Sollings, Grenzdorf zu Niedersachsen, hat eine bewegte Geschichte. Diese ist eng verknüpft mit dem Kloster Corvey. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus den Annalen des  Klosters von 854.

Nach dem 30-jährigen Krieg wurden für den Wiederaufbau Corveys Maurer aus Tirol geholt, die in unserer Ortschaft siedelten. Seit dieser Zeit war der größte Teil der Einwohner im Baugewerbe tätig. Deshalb ist  Lüchtringen als Maurer-Dorf weltweit bekannt.

Ein weiteres Wahrzeichen Lüchtringens ist seit 1999 das Maurerdenkmal.

Maurerdenkmal
Bahnhof

Der Bahnhof in Lüchtringen mit dem ausgebauten Bahnsteig, ermöglicht  den Fahrgästen seit Oktober 2005 ein  bequemes Ein- und Aussteigen aus dem Zug.

Lüchtringen und Würgassen sind die einzigen Ortschaften, die rechts der Weser liegen und zu Nordrhein-Westfalen gehören. Die schnellste Verbindung von Lüchtringen nach Höxter war, vor dem Bau der Weserbrücke, der Weg mit  der Fähre ans andere Ufer. Am 18.12.1977 wurde der Fährbetrieb eingestellt.

FahrhausLogo

Das alte Fährhaus inspirierte uns Lüchtringer Sozialdemokraten. Deshalb wurde es zum Markenzeichen und  Titel unserer Zeitung. In unserer Zeitung werden die Bürger über interessante Themen und Problematiken in unserem Dorf unterrichtet.